Liebe Yogis! Gobinde könnte man mit „Punkt zurück in der Weltenseele“ übersetzen. Dein „Punkt“ ist deine Seele und diese ist eingewoben in die Weltenseele – das Bewusstsein von allem, was ist. In unserem Alltag machen wir oft dies und unser Kopf ist sonst wo, in der Vergangenheit oder Zukunft. Wir haben unsere Kräfte nicht beisammen – sind verstreuselt. Das „Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ stärkt unsere Aura, indem es die schöpferischen Kräfte in uns wieder zurückholt, konzentriert und wir uns wieder als Seele der unauflöslichen Verbindung zur Weltenseele spüren können.
MlKYM = Meine liebsten Kundalini-Yoga-Mantras
Die aktuelle Playlist mit allen Mantras aus dieser Reihe von Blogartikeln über Mantras im Kundalini-Yoga findest du hier.
Rückkehr zu deinem Zentrum
Das „Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ hilft uns, unsere Aura zu stärken und damit uns zu stärken. Es bringt deine schöpferischen Kräfte wieder zu dir zurück und verbindet dich gleichzeitig wieder mit der Weltenseele. Eingebunden in diese Kraft und dieses Bewusstsein bekommt auch dein Leben wieder neue Energie, Klarheit, Liebe und ein tiefes Gefühl, verwoben mit allem zu sein. Ich spreche hier bewusst von dem Gefühl, denn das Singen und Rezitieren des „Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ schließt dich wieder an die Kraft der Schöpfung an, auch wenn du selbst mal den Stecker gezogen hast 😉

„Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ Vertonungen
Es gibt ein paar Vertonungen dieses Mantras, aber diese hier ist mir die liebste.
Meine Lieblingsversion vom „Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra von Amrit Kirtan“ (YouTube).
Auf Spotify:
„Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ Mantra-Text
Gobinde Gobinde Hari Hari
„Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ – Übersetzung
Go bedeutet so viel wie Weltenseele.
Bind steht für einen Punkt bzw. die Rückkehr zum Zentrum (dem eigenen und zurück zur Weltenseele).
Hari steht für die Kraft der Schöpfung.
Herkunft:
Übersetzung aus „Mantras im Kundalini Yoga“ von Sat Hari Singh. Es ist ein wunderbares kleines Buch, das praktisch alle Mantras, die wir im Kundalini-Yoga verwenden, enthält. Es gibt dir Informationen über den Wortlaut der Mantras, eine Übersetzung und zusätzliche Informationen, über die Bedeutung und ihre Herkunft.

Was das „Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ für mich bedeutet
Eckhart Tolle betont in seinen Büchern und Instagram-Posts immer wieder, wie wichtig es ist, mit seinem Bewusstsein möglichst immer im Jetzt zu sein. Es ist eine uralte buddhistische Weisheit. Dein Körper ist immer im Jetzt – das ist nicht das Thema. Aber unser Geist streuselt bei vielen unentwegt durch die Geschichten, die passiert sind, und ist in Szenarien, die vielleicht kommen mögen. Das eine können wir nicht mehr ändern, das andere können wir dann nicht mehr unvoreingenommen erleben, weil wir schon mit einem „Ergebnis im Kopf“ hingehen, und durch unsere Gedanken haben wir auch schon vieles selbst manifestiert.
Unsere Gedanken formen unsere Welt.
Wenn unser Geist permanent durch die Gegend streuselt, sind wir selten im Jetzt, in dem es uns eigentlich fast immer ziemlich gut geht. Sei mit den Gedanken immer bei dem, was du gerade tust. Arbeite konsequent daran. Vielleicht laufen einige Sachen nicht so, wie wir gerne hätten, aber wenn man diese ganzen „Wunschszenarien“ und „Animositäten von dir und anderen“ mal weglässt, geht’s den allermeisten schon ziemlich gut.
Dieser ständige Zwist im Kopf bringt dich in keine gute Energie. Schau dir mal meinen Artikel „Annehmen bringt dir Frieden“ an – dort findest du einige Ideen, wie du Frieden mit dem, was ist, machst und du deine Energie wieder zu dir zurückholst. Wenn du dir das immer wieder bewusst machst, werden sich deine Stimmung und deine positive Ausrichtung automatisch langfristig genau so manifestieren.

Wenn du noch nicht so weit für „positives Denken und manifestieren“ bist, dann schau dir doch meinen Artikel über Dankbarkeit an. Es gilt das Gesetz der Anziehung.
Buddha sagt, dass das Leid zum Leben aller Geschöpfe gehört. Das abzulehnen, ist sinnlos. Leid ist aber nicht nur sehr relativ und individuell, es hat darüber hinaus auch eine unglaublich mächtige transformierende Kraft. Wenn du gerade denkst, dass du, wie ich gerade am Fuß, ein Zipperlein hast und du gerade Schmerzen hast und dich darüber ärgerst, dann wirst du dadurch nichts an diesem Zustand ändern – im Gegenteil.
Wenn wir akzeptieren, dass das Leben manchmal nicht so läuft, wie wir es uns einbilden, haben wir schon einiges geschafft. Es ist wirklich essenziell, das zu erkennen und uns von diesem Drama zu befreien. Hier können dir Kundalini-Yoga, Meditation, Satnam Rasayan und ThetaHealing sehr helfen. Sich darüber zu ärgern, ist gänzlich sinnfrei, denn wir ignorieren damit einfach komplett, „wie Leben ist“, und verstricken uns immer weiter in unseren selbst gesponnenen Dramen. Der Weg hinaus sieht gänzlich anders aus.
Schau: Du lebst und es gibt viele, die wären gerne noch hier, um ihr Leben mit ihren Lieben zu genießen und die Schöpfung zu feiern! Wir richten unseren Fokus auf einen winzigen Punkt, und weil wir voll draufzoomen, sieht alles schwarz aus – wer mag schon krank sein und Probleme haben? Jetzt öffne mal den Zoom an deinem Objektiv und betrachte wieder das ganze Bild, und schon kommt wieder alles ins richtige Verhältnis! Erkenne das viele Licht um die dunklen Flecken. Es ist wie im Satnam Rasayan: Ein Ereignis in unserem Körper zieht unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich und wir dekonzentrieren wieder und sehen das kleine Ereignis im großen Raum des Körpers.
Die transformierende Kraft des Krankseins, des Leids, kann aber auch bewirken, dass dir jetzt erst so richtig bewusst wird, wie oft du eigentlich gesund bist und das Leben rocken und genießen kannst. Machst du das genauso intensiv wie Leiden? Leide jetzt mal ein wenig weniger, freu dich ein wenig mehr und danach noch viel mehr – jede Sekunde etwas mehr. Erkennst du noch, wie toll dein Leben eigentlich ist? Lebst du es oder wirst du gelebt? Oder baut dir dein Gehirn Dramen, damit du mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge von anderen bekommst, weil man sich dann mehr um dich kümmert? Du lachst jetzt vielleicht, aber unterschätze das nicht.
Unsere Kindheitsprogramme funktionieren hervorragend: Wenn wir krank waren, waren alle besonders nett zu uns und haben sich um uns gekümmert. Wir durften Sachen machen und bekamen Dinge, die es sonst nicht gab. Frag dich mal: Kümmere ich mich genug um mich selbst? Tue ich mir genug Gutes? Sorge ich mich genug um mich?
Die transformierende Kraft von Leid, von schlechten Gedanken, Ärger, Unzufriedenheit kann aber auch der Motor sein, damit du dich aus deinem Zustand, deiner Lethargie heraus bewegst und neue, wunderbare Wege gehst. Ich würde heute noch auf dem Rohbau bei Regen, Wind und Schnee auf Leitern mit schweren Maschinen herumturnen, wenn es mir egal gewesen wäre – war es aber nicht. Ich litt und ich wollte das nicht für immer haben.

Das gab mir die Kraft, das Leid zu überwinden und alle Energie dafür einzusetzen, die Gesellenprüfung gut hinzubekommen, damit ich die Mittlere Reife und das Fachgebundene Abitur machen konnte, um dann zu studieren. Fast 30 Jahre später reduzierte ich dann meine Arbeitstage – der Freitag wurde mein Frei-Tag, der meinem neuen ich gehörte, das noch ganz leise und kaum hörbar war. Ich begann mit Kundalini-Yoga und einigen anderen wunderbaren Techniken, und jetzt gebe ich meine Erfahrungen und mein Wissen weiter, gebe Yogastunden, schreibe diese Blogartikel und ein Buch. Wir haben so viele Möglichkeiten, wenn wir die eigene „Zellentür“ öffnen und uns wieder mit der Energie von allem, was ist, verbinden. Mehr darüber bald in meinem Buch.

Bind steht für einen Punkt bzw. die Rückkehr zum Zentrum (dem eigenen und zurück zur Weltenseele).
Hari steht für die Kraft der Schöpfung.
Die Kraft der Schöpfung liegt in dir – du bist Schöpfung und du entwickelst die Kraft, um dich mit deiner Seele wieder an die Weltenseele anzuschließen. Das „Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ unterstützt dich dabei. Eingebunden in diese Energie der Einheit stehen dir das Wissen und die Kraft der Schöpfung in vollem Umfang zur Verfügung, wenn du dich anschließt. Wenn du es nicht tust, wird es niemand für dich übernehmen: Plug-In!
Unser Programm
Unsere Übungsreihe verbindet dich tief mit deinem Herzzentrum, damit deine Gefühle wieder fließen können. Wenn du dich vor deinen eigenen Gefühlen verschließt, können dich auch keine Gefühle von anderen erreichen. Wir stärken dein elektromagnetisches Feld (Aura), damit du in deiner Kraft bist und von äußeren Einflüssen unabhängig wirst. Die Übung aktiviert außerdem deine Schilddrüsen und dein Nabelzentrum. Um eine Veränderung in deinem Leben selbst schöpferisch herbeiführen zu können, brauchst du ein starkes Nabelzentrum.
Zum Abschluss chanten wir noch das „Gobinde Gobinde Hari Hari Mantra“ mit einem speziellen Mudra vor unserem Herzzentrum. Das Mudra empfängt Energie aus dem Universum und sendet gleichzeitig Energie von dir in die Weltenseele. Ein wunderbares Gefühl!
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Liebe Grüße — SAT NAM,
Jürgen Raj Arjan Singh


